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Gregor Schwake (*15.04.1892 - †1967)

Kirchenmusiker

Biographie

geb. am 15. April 1892 in Emmerich, Niederrhein, als Sohn eines Zahntechnikers, er besucht das Gymnasium in Emmerich, 1911 tritt er in das Benediktinerkloster Gerleve bei Coesfeld ein, 1912 legt er das Ordensgelübde ab, er studiert Philosophie in Maria Laach und Theologie in Gerleve, 1917 wird er Priester, von 1920 bis 1923 studiert er Musik in Münster, 1923 Promotion zum Dr. phil., danach ist er erster Abteiorganist im Kloster Gerleve, 1941 Verbannung aus Gerleve durch die Gestapo, er lebt 1942 in Berlin, 1943 in Wien, 1943 Verhaftung, von 1944 bis 1945 Internierung im KZ Dachau, ab 1945 vorübergehend Verwalter der Pfarrgemeinde Ettenkirch; er stirbt am 13. Juni 1967 im Kloster Gerleve.
Literarische Einordnung
Beinamen "Der singende Pater". Vertonung von Werken seines Großonkels Augustin Wibbelt.

Preise

  • Bundesverdienstkreuz / Verdienstkreuz am Bande (1962)
  • Rottendorf-Preis für Verdienste um die niederdeutsche Sprache (1965)

Werke nach Erscheinungsjahr

Hillige Nacht : En Spiell to Wiehnachten / von Friedrich Castelle. Musik von Gregor Schwake. , [1950]
Dat Kiärkenjaohr bi'n kranken Mensken , 1952
De gestuohlene Pastor : Weihnachtliches Hörspiel; [in plattdt. Sprache, nach e. Erzählung von Heinrich Luhmann] / Hermann Homann; Musik von Gregor Schwake. , 1976 – Lebendige Heimat

Literatur über Autor und Werk (Sekundärliteratur, nach Erscheinungsjahr)

Andere Menschen froh machen : Pater Gregor Schwake O. S. B. , 1992
Mönch hinter Stacheldraht : Erinnerungen an das KZ Dachau / hrsg. von Marcel Albert. , 2005 – Erlebte Geschichte
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