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Julius Stinde (*28.08.1841 - †05.08.1905)

Chemiker; freier Schriftsteller

Biographie

Julius Ernst Wilhelm Stinde, geb. am 28. August 1841 in Kirchnüchel bei Eutin als Sohn eines Pastors; er besucht das Gymnasium in Eutin, ist Apothekerlehrling in Lübeck, studiert ab 1861 Chemie in Kiel, Gießen und Jena, er promoviert 1863 in Jena, ist dann bis 1866 Werkführer chemischer Fabriken in Hamburg, anschließend Redakteur in Hamburg, bis er 1876 nach Berlin übersiedelt, wo er als Schriftsteller arbeitet; er stirbt am 5. August 1905 in Olsberg in Westfalen, wird aber in Lensahn, Ostholstein, beerdigt, wo sein Vater Pastor war und er z.T. seine Jugendjahre verlebt hat.
Literarische Einordnung
Bekannt als Autor der 'Familie Buchholz'. Online-Biobibliographie (von Ulrich Goerdten)

Werke nach Erscheinungsjahr

Die Nachtigal aus dem Bäckergang : Volksstück in 4 Aufz. , 1875
Hamburger Leiden : Localer Schwank in 5 Acten , 1875 – GBV (Uni-HH) auch: 'Altona : Verl-Bureau (Prinz), 1875
Tante Lotte : Plattdeutsches Lustspiel in einem Aufzuge , 1875
Die Familie Carstens : Genrebild in 1 Aufz. , 1877
Ut'n Knick : Plattdeutsches , 1894
Tante Lotte : Plattdeutsches Lustspiel in einem Aufzuge , 1895

Literatur über Autor und Werk (Sekundärliteratur, nach Erscheinungsjahr)

Julius Stinde : 1841 - 1905 ; Jubiläumsschrift zum 150. Geburtstag ; Autobiographisches, Nachrufe, Bibliographie / [hrsg. von der Volkshochschule Lensahn]. Zsgest. von Ulrich Goerdten. , 1991
Bibliographie Julius Stinde , 2001
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