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Karl Scheller (*06.11.1773 - †01.08.1843)

Biographie

Karl Friedrich Arend Scheller, geb. am 6. November 1773 in Hessen am Fallstein (Herzogtum Braunschweig, heute Sachsen-Anhalt, Reg.-Bez. Magdeburg), von Geburt an verkrüppelt; er besucht die Schule in Wolfenbüttel und Braunschweig, 1786-1801 studiert er in Jena Medizin, die Hoffnung auf eine Professur zerschlägt sich durch die Auflösung des Herzogtums Braunschweig durch Napoleon, er lebt in Armut, auch seine Praxis als Arzt (ab 1807 in Braunschweig) ernährt ihn nicht, Nebentätigkeiten u. a. an der Wolfenbüttler Bibliothek; er stirbt am 1. August 1843 in Wolfenbüttel durch Selbstmord. <a class=www href=bio_318.php>Mehr Biographisches...</a>
Nachlass
3: 'Sein literarischer Nachlass ist auf der Stadtbibliothek in Braunschweig aufbewahrt'
Literarische Einordnung
Er veröffentlicht einige Ausgaben mittelniederdeutscher Literatur, die Jakob Grimm vernichtend kritisiert.

Werke nach Erscheinungsjahr

Jeromiade in 7 Gesängen und einer Apotheose ... , 1814 – anonym erschienen
Bücherkunde der Sassisch-Niederdeutschen Sprache : Hauptsächlich nach den Schriftdenkmälern der Herzogl. Bibliothek zu Wolfenbüttel entworfen , 1826
Dat sassishe Dönecken-Bok / Sammed tor Tydkörtinge dorg Arend Warmund. , 1829
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