Seit den 1960er Jahren wurde kontinuierlich das Ziel verfolgt, die Regionalsprache stärker in die kirchliche Arbeit einzubinden. Das gilt sowohl für den Gottesdienst als auch für die seelsorgerische Arbeit.

Eine rege Publikationstätigkeit begleitet diese Entwicklung: Bibeln, Gesangbücher, Predigten, Andachtstexte wurden auf Platt herausgegeben. 1978 erschien erstmals die Zeitschrift "De Kennung", die sich kirchlichen Themen widmet.

Ähnliche Bemühungen, wenngleich weniger intensiv, zeichnen sich auch in der katholischen Kirche ab. Erfolgreich wird an vielen Stellen, etwa auf Kirchentagen, ein konsequent ökumenischer Ansatz auf Platt verfolgt.

Als Dachverband wurde 1990 "Plattform Plattdüütsch in de Kark" gegründet. Hier sind zusammengeschlossen: der Arbeitskreis Plattdüütsch in de Kark in Nordelbien (1947/1975), die Arbeitsgemeinschaft Plattdüütsch in de Kark Niedersachsen/Bremen (seit 1963), Plattdüütsk in de Kerken in Westfalen (seit 1980), der Mecklenburger Arbeitskrink Plattdüütsch in dei Kirch (seit 1982), der Pommersche Arbeitskreis Plattdüütsch in de Kirch (1986), der Pastorenkring – Karkenkring (seit 1987) im Spieker,  der Kring Plattdüts in Kark in Ostfriesland sowie Plattdüütsch in de Kirch in Berlin-Brandenburg.

Ziel ist es, „tohoop dat Evangelium von Jesus Christus in de nedderdüütschen Mundaarten ünner de Lüüd [to] bringen, so as se se snacken un verstahn doot“.