Rechtliche Grundlagen für Plattdeutsch in der Schule

Die rechtlichen Grundlagen dafür, in welcher Weise Niederdeutsch in den schulischen Unterricht eingebunden werden kann, zeigen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Konzepte und inhaltliche Formen. Gemein ist ihnen, dass Niederdeutsch in fast allen Bundesländern nicht im Rahmen eines eigenständigen Schulfaches, sondern allenfalls im Rahmen des Deutschunterrichts behandelt wird. Lediglich Hamburg hat Niederdeutsch als Schulfach eingeführt (im Wahlpflichtbereicht) und Schleswig-Holstein ist im Schuljahr 2014/15 mit einem Modellprojekt mit 27 Schulen gestartet.
Die nachfolgende Liste gibt einen Überblick über die aktuellen Bestimmungen in den acht Bundesländern, in denen Niederdeutsch gesprochen wird. Neben kurzen Kommentierungen verweisen Links jeweils auf die einschlägigen Texte.
Alle einschlägigen und im Internet abgelegten Informationen sind auffindbar unter der Adresse des Bildungsservers ( > Schule > Lehrpläne > Bildungspläne der Bundesländer für allgemeinbildende Schulen > Bundesland wählen).

I. Länderübergreifende Bestimmungen

1. Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Primarbereich (Jahrgangsstufe 4). Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15. 10. 2004.

http://nibis.ni.schule.de/nli1/gohrgs/bildungsstandards/primar/bs_gs_kmk_deutsch.pdf

Hier fehlt jeglicher Hinweis auf Niederdeutsch.

 

II. Bestimmungen der einzelnen Bundesländer