Plattdeutscher Begleiter durch den Advent

Eine dicke Lippe an Heiligabend, Neujahrskuchen backen im Advent, Karpfen essen, hölzerne Weihnachtsgesellen, Schatten und Licht, Lieder, Gedichte oder Filme – jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Dinge, Traditionen oder Erlebnisse, die ihn mit der Advents- und Weihnachtszeit verbinden. 24 davon sind nachzulesen im Adventskalender, den das Institut für niederdeutsche Sprache vom 1. bis zum 24. Dezember an dieser Stelle präsentiert.

Plattdeutsche Autoren, Redakteure, Wissenschaftler, aber auch Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Regionen Norddeutschlands haben an der Aktion teilgenommen. „Es sind viele tolle Beiträge zusammengekommen – sehr nachdenkliche, aber auch wirklich lustige“, resümiert Andrea Kleene, die das Projekt am INS koordiniert. Die Vorgabe war, eine Sache zu notieren, die für den Einzelnen in der Advents- und Weihnachtszeit eine besondere Rolle spielt. Und das ist nicht immer nur die Kerze oder der Weihnachtsbaum – so viel sei vorweg verraten.

Den Auftakt macht Birgit Lemmermann mit ihren Gedanken zum „Wiehnachtslicht“. Der Kalender endet am 24. Dezember mit der „Huusmusik“ und Blockflöten, die noch heute bei Annie Heger an Heiligabend einen ganz besonderen Platz einnehmen.