22.01.2013

Unnerweggens

Georg Bühren macht sich auf den Weg – mit „Unnerweggens“ legt der namenhafte westfälische Lyriker seinen dritten Gedichtband vor.

Er ist auf ganz unterschiedlichen Wegen unterwegs; seine Blicke richten sich nach Hause, nach innen, nach außen, nach vorn, nach Amerika und nach oben. Für seine verdichtete Lyrik verwendet Bühren konkrete Bilder – so bei der Heimkehr nach Hause. Auch lässt er Einblicke in die innere Welt zu, wenn es um das Ausbrechen aus verfestigten Strukturen und die Befreiung von Zwängen geht. Immer wieder aufgegriffen wird die Frage nach der Rolle der Heimat beim Unterwegssein. Bühren verwebt Naturbeschreibungen mit seinem kritischem Blick auf Politik und Gesellschaft. Der Blick ist auch auf die Zukunft gerichtet; wie wird der weitere Weg aussehen? Die Thematik Leben und Tod wird nicht ausgespart.

Der Autor beobachtet, er sieht genau hin und hinterfragt. Entstanden ist ein Werk, das verdeutlicht, welch große Ausdruckskraft moderne niederdeutsche Lyrik haben kann. Die Gedichte sind in westfälischem Platt verfasst; eine hochdeutsche Version ist jeweils auf der folgenden Seite zu finden.

 

Georg Bühren: Unnerweggens
Im Selbstverlag herausgegeben von der Vereinigung Quickborn e.V.; 102