06.01.2014

Mittelniederdeutsches Handwörterbuch

Das Mittelniederdeutsche Handwörterbuch dokumentiert umfassend die ausgebaute Sprachkultur des Mittelniederdeutschen. Mit der 270 Spalten starken Doppellieferung eröffnen die Bearbeiter Jürgen Meier und Dieter Möhn den abschließenden Teilband 3,2.

Während der Hansezeit (13. bis 17. Jahrhundert) war Niederdeutsch in Norddeutschland, aber auch in Teilen des Ost- und Nordseeraums, die Alltags- und Verkehrssprache. Alle Angelegenheiten, ob mündlich oder schriftlich, wurden in dieser Sprache bewältigt. Dass hierfür ein äußerst differenzierter Wortschatz erforderlich war, dokumentieren eindrucksvoll die zahlreichen Einträge zu Wörtern mit den Vorsilben ümme-, un- und under.

In seinem Nachwort gibt der Herausgeber seiner Hoffnung Ausdruck, das in den 1920er Jahren begonnene Vorhaben innerhalb des nächsten Jahrzehnts zum Abschluss bringen zu können.

 

Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Begründet von Conrad Borchling. Mit Unterstützung der BAT-Stiftung der Univeristät Hamburg hrsg. von Dieter Möhn. Bd. III, Tl. 2: 36/37. Lieferung: u bis undernemen. Bearb. von Jürgen Meier und Dieter Möhn. Wachholtz Verlag: Neunünster 2013.