16.01.2020

As Kontrast

Dat gifft Böker, op de kickt keeneen so recht. Dor höört ok “Der Übelriech” mit to, un ok de twete Oplaag is al meist twee Johr op den Markt. Dat Book versammelt hooch- un plattdüütsche Nadenkversen, Stücken ut den Alldag. Archaisch geiht dat dor to (un nich blots bi de Schrievwies), un ok en beten chaotisch. Man jüst dat gifft de Texten en egen Gesicht.

Achtern in dat Book – de Sieden sünd nich dörtellt, un so kannst jüm ok nich wedderfinnen – steiht to lesen: ”Dieses Buch wurde ursprünglich in der Historischen Satz- und Druckwerkstatt Martinshöh in Brunsbüllund aus der schmelfetten Futura (16 Punkt) von Hand gesetzt und auf einer Grafix-Andruckpresse mit Handanlage gedruckt und von Hand gebunden. Der Übelriech ist im Herbst 2002 in einer limitierten Auflage (125 nummerierte Exemplare und 20 von I bis XX nummerierte Exemplare außerhalb des Handels) im Arschgespann-Verlag als erstes Buch erschienen.”

Dat is goot, dat normale Minschen düt Book nu ok ankieken köönt. Hannemann heet egentlich Hans-Erich Jessen, he weer Kunstlehrer un wahnt al vele Johren in Uelsby in Angeln.

Hans-Erich Jessen: Der Übelriech. Dorf-Dichter-Lyrik. Klecks-Verlag : Flörsbachtal 2018, 98 S. (o.p.)

ISBN 978-3-95683-467-7 ISBN E-Book PDF 978-3-95683-468-4 ISBN E-Book epub 978-3-95683-469-1